Die Filme stehen für Verwertung und Präsentation vor gößerem Publikum mit einem entsprechend abzuschließenden Vertrag zur Verfügung.

Landschaft mit Schloss 1991 / S-VHS / 18 Minuten
Paretz im Havelland: "Wandert man so durch die Mark, jetzt mit so gänzlich anderen Gefühlen als doch eben erst Fontane, ist es doch wohl auch die Seele, die mehr weiß, als das Auge sieht." (Michael Ruetz)

Kirche im Dorf 1993 / S-VHS / 29 Minuten
Viele Dorfkirchen in den neuen Bundesländern sind dramatisch vom Verfall bedroht. Die Gemeinden bemühen sich oft vergebens um den Erhalt dieser Gotteshäuser. Das thüringische Dorf Göttern hat eine Kirche, die seit 15 Jahren nicht mehr genutzt werden konnte. Jetzt wird sie wieder instand gesetzt.

Rostiger Oktober 1994 / S-VHS / 22 Minuten
Potsdam: ehemals russische Kasernen, verlassen, verfallen, überwuchert, und die Alexandrowka, eine historische, russische Siedlung. - Sascha erzählt, wie er hier Soldat war, und Leute, die vorbeigehen, denken darüber nach, wie es war, als die Russen da waren, und wie es ist, da sie nicht mehr da sind.

Dokumenta X 1997 / S-VHS / 26 Minuten
Ansichten, gesammelt auf der Dukumenta X - Ansichten der Kunst und Ansichten über die Kunst, welche sich heute dem reinen Augenerlebnis zunehmend entzieht und immer mehr die gesamte Wahrnehmungsfähigkeit des Betrachters und dessen aktive Beteiligung am Dialog mit dem Werk fordert.

Strandbeton 2000 / DV / 13 Minuten
Mit dem Atlantikwall wollte Nazi-Deutschland eine Invasion vom Atlantik und der Nordsee her verhindern. Er ist länger als die Chinesische Mauer. An der dänischen Nordseeküste sind manche Strandabschnitte mit Bunkerbeton übersäht. Die sonnenhungrigen Urlauber benutzen sie als Windschutz. - Versandete Erinnerung.

Birnen im Herbst 2001 / DV / 20 Minuten
"Kennst du das Gedicht mit dem Birnbaum von Theodor Fontane? Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand." - Ja doch, hab ich in der Schule gelernt." - Diesen Ort Ribbeck, den gibt's wirklich." Ein Dorf im Havelland; Touristen kommen wegen der Legende vom Birnbaum, nicht wegen des Dorfes selbst. Dieses ist eher unscheinbar und vergessen von den Segnungen der Wende. Einige Bewohner von Ribbeck stellen sich vor und denken nach über die Vergangenheit und Gegenwart und darüber, was sie mit ihrem Ort verbindet.

111 - ein Projekt des Bildhauers Rüdiger Mertsch 2001 / DV / 16:30 Minuten
Der Bildhauer Rüdiger Mertsch stellte sein Projekt "111" im Haus 10 des Klosters Fürstenfeldbruck aus. Der Film zeigt, wie aus Steinblöcken Kugeln entstehen, wie sich die Kugeln zur Installation "111" ordnen und welch unterschiedliche Charaktere sie entfalten. - Der Film eröffnet eine Reihe von Filmportraits von Künstlern auf verschiedenen Gebieten.

Ist viel besser hier als dorten 2002 / DV / 38 Minuten
Begegnungen mit jugendlichen, russlanddeutschen Aussiedlern im Übergangswohnheim in Geretsried / Stein: Motive für die Ausreise, Erinnerungen, Verluste, Hoffnungen zwischen alter und neuer Heimat - aber auch Konflikte und Sprachschwierigkeiten, Ausgrenzung und Abgrenzung fördern Misstrauen auf allen Seiten.
Der Film zeigt die Jugendlichen in ihren Lebensbereichen. Sie sprechen über ihre Situation und ihre Gefühle. Der Zuschauer lernt sie kennen und hört ihnen zu. Das führt vielleicht zu echten Begegnungen und wirklichen Gesprächen - Integrationsarbeit auf allen Seiten.

Labyrinth Kunst
Impressionen von der Documenta11
- 2002 / DV / 18 Minuten
Die Documenta ist ein alle 5 Jahre wieder kehrendes Ereignis in Kassel, bei dem 100 Tage lang Perspektiven und Tendenzen zeitgenössischer Kunst gezeigt werden. Jedes mal strömen mehr Menschen dorthin, die meisten durchwandern die Schau wie einen Erlebnispark. Der Film zeigt die labyrinthischen Verwirrungen zwischen Ausstellung, Räumen, Kunstwerken, Ausstellungskonzept und subjektiver Betrachtung der Besucher.
flowing - 2002 / DV / 10 Minuten
Ein Musikvideo mit den Motiven Wasser und Stein. Die Bilder entstanden auf einer Reise durch Schweden. Die Bewegungen des Wassers sind: rinnen, fließen, gleiten, strömen, stürzen, brausen, schäumen, atmen, liegen, ruhen, spiegeln. Die Bewegungen begegnen und durchdringen sich, laufen gegeneinander und nehmen lebendige Formen an. Die Musik gibt den Bildern subjektiven Ausdruck von weicher Zärtlichkeit, eiliger Geschäftigkeit, von Trägheit, Wildheit und ruhiger Weite.

Feuerzeug - ein Kunstgerät von Erhard Hössle - 2003 / DV / 21 Minuten
Eine eigentümliche Mannschaft, wie Galeerenruderer an einem Gerät und ihr Taktgeber üben auf einer Wiese. Erhard Hössle erfindet Gerätschaften, mit denen Feuerereignisse inszeniert werden können. Anlässlich der 1000-Jahr-Feier der Stadt Wolfratshausen führte er sein Feuerballett am Ufer der Loisach auf.

Grünstreifen - 2003 / DV / 7 Minuten
Einst kahl und tödlich - heute üppige und lebendige Natur. Die Teilung in Ost und West ist überwunden. Narben bleiben und Erinnerung. "Die Geschichte verwischt ihre Spuren und wird gerade dadurch Geschichte.

Ein schöner Land - 2003 / DV / 19 Minuten
Eine Fahrt entlang der ehemaligen Grenze, heute von Thüringen zu Hessen und Niedersachsen. Begegnung mit Menschen, die in grenznahen Orten lebten und leben, die sich erinnern und die über die heutige Situation nachdenken - 13 Jahre nach der Wende. Inzwischen gibt es Museen, die die Erinnerung an die ehemalige Grenze bewahren wollen.

Sperrzone - 2003 / DV / 10 Minuten
Die DDR wollte eine besondere Ordnung an der damaligen Demarkationslinie
errichten, weil sie sich durch westliche Agenten und Spione bedroht fühlte.
Aber die Grenzbefestigungen richteten sich gegen die eigene Bevölkerung.
"20 Meter im Quadrat, drum herum ist Stacheldraht, rat mal wo ich wohne,
ich wohne in der Zone". - Der emotionale Anstoß des Films schafft
Bilder und Vorstellungen zum Verständnis von Geschichte.
Der Film erhielt auf dem Bundeswettbewerb "Film,Video, Multimedia"
in Dresden 2004 einen Preis. In der Jurybegründung heißt es: "Diese
experimentelle Ton-Bild-Collage zeigt, dass politische Inhalte mit künstlerischen
Ausdrucksmitteln überzeugend transportiert werden können."

Testament - 2003 / DV / 5 Minuten
Der Film handelt vom sinnlosen, millionenfach anonymen Tod von Soldaten im Krieg.

PLATZ! - Aufbruch zur Kunst - 2004 / DV / 34 Minuten
Der Film entstand anlässlich der Ausstellung "Platz! - Skulpturen am Isardamm" in Geretsried im Mai 2004. Er ist eine Collage aus verschiedenen Szenen: vorbereitende Arbeiten von Künstlern in ihren Werkstätten, Aufbauarbeiten, Eröffnung sowie Aussagen von Besuchern der Ausstellung und Passanten in Geretsried zum Thema Kunst. Der Veranstalter der Ausstellung und der Bürgermeister der Stadt sprechen über Wert und Zukunft von Kunstprojekten in Geretsried.
IRISH SONG - eine Filmsuite / 2004 / DV / 19 Minuten
Die Bilder zu diesem Film sind in Irland gedreht: Die Songs in irischen Pubs, die Melancholie der Torflandschaften, Schiffe, Wasser, die tosenden Wellen des Atlantik und die Ausgelassenheit beim Feiern.
IST VIEL BESSER HIER / 2002/05 / DV / 10:30 Minuten
Russlandeutsche Jugendliche - in
ihrer alten Heimat Kasachstan haben sie ihre Freunde und Erinnerungen zurück
gelassen. In ihrer neuen Heimat wohnen sie im Übergangswohnheim und haben
neue Freunde gefunden - russische Freunde. Sie haben Schwierigkeiten, besonders
mit der Sprache aber auch mit der Anerkennung. "Russen, das klingt irgendwie
aggressiv."
Der Film ist ein Neuschnitt des längeren Films "Ist viel besser hier
als dorten" und findet ohne erklärende Kommentare und längere
Szenen authentische Unmittelbarkeit.
Der Film erhielt auf dem Bundesfestival "Film, Video, Multimedia"
2005 in Nürnberg einen Preis. In der Jurybegründung heißt es:
"Der Film ist eine völker- und generationsverbindende Annäherung
und setzt das Thema "Abenteuer Deutschland" filmisch und menschlich
in hervorragender Weise um."
WEG ZUM LICHT / 2004/05 / DV / 12 Minuten
Auvergnatische Romanik: Orcival, St. Nectaire, St. Saturnin, Issoire, Mozac, Brioude und Conques. Die Spiritualität der Räume und Bildwerke regt an zur Contemplation. Der innere Monolog des romanischen Bildhauers ist wie ein Gebet. Weltschöpfung, Mensch und Jüngstes Gericht rücken nahe zusammen.
FRANK - DAS ZWEITE LEBEN / 2005 / DV / 35 Minuten
Der Künstler Frank Berninger
lag nach einem Bergunfall mehrere Monate im Wachkoma. Danach - schwer behindert
im Rollstuhl, gelähmt, kaum fähig zu sprechen - ein Pflegefall?
Aber Frank wollte an seinem früheren
Leben anknüpfen und begann Schritt für Schritt wieder zu zeichnen
und zu malen. Viele Betreuer, Therapeuten und besonders seine Familie begleiteten
und förderten ihn auf diesem schwierigen und langen Weg. Inzwischen findet
Frank zu künstlerischer Ausdruckskraft und Qualität zurück.
Der Film zeigt Frank in seinem Alltag und Menschen, die Frank durch ihre Zuwendung
und Arbeit diesen Neuanfang möglich machen. Der Film macht Mut - den Betroffenen
und ihrem Umfeld - nicht aufzugeben, damit ein "Zweites Leben" gelingen
kann.
EINE EUROPÄISCHE FREUNDSCHAFT / 2004/05 / DV / 36 Minuten
Idee und Realität deutsch-französischer Partnerschaft auch mit Blick auf die Zukunft eines geeinten Europas ist Thema dieses Films. Im Mittelpunkt steht die Freundschaft der beiden Bürgermeister Claude Wolff und Heinz Schneider, den Vätern der Städtepartnerschaft von Chamalières und Geretsried.
ZWISCHEN MUT UND ANGST / 2005 / DV + DVD / 54 Minuten
ein Filmprotokoll zu einer Performance im KunstTURM im FlintCenter Bad Tölz, veranstaltet vom Tölzer Kunstverein. Tatort Bad Tölz - der Berliner Künstler Egon Schrick in seiner kunstpolitischen Aktion an Orten in Bad Tölz und seiner Malaktion im KunstTURM. Das Filmprotokoll lief während der Ausstellung vom 24. September bis 23. Oktober 2005.
LIQUIDS / 2006 / DV + DVD / 13 Minuten
Flüssigkeiten in Rohrsystemen, in Tanks, Kesseln und Fässern. Verarbeitung von Flüssigkeiten von einem Zustand in andere. Sie werden gepumpt, verfüllt und gerührt. Fließend sind die Fantasien des Musikers mit dem Akkordeon.
DIE NOT DER ERINNERUNG /2006 /DV+DVD/10 Min.
Anregung zu diesem Film war eine
Performance des Berliner Körperkünstlers und Aktionsmalers Egon Schrick,
die er unter dem Titel "zwischen Mut und Angst" im September 2005
im Tölzer KunstTURM realisierte. Thema dieser Performance war die Auseinandersetzung
mit der nationalsozialistischen Vergangenheit der Region Bad Tölz.
Bilder aus der Performance sind in den Film "Die Not der Erinnerung"
eingegangen. Im Wesentlichen ist der Film jedoch eine Kompilation aus historischem
Filmmaterial über Naziherrlichkeit und Judenprogrom. Dabei entstand eine
expressive Bild- und Tonmontage als bedrängende Erinnerung an Angst, Gewalt
und Tod. - Ein experimenteller Dokumentarfilm.
FADING / 2007 / DV+DVD / 4:20 Min.
Ausblenden, auflösen, vergehen, entschweben - Menschenströme steigen empor.
CASCADE / 2007 / DV+DVD / 4:30 Min.
Eine dramatische Impression norwegischer Wasserfälle
WOHERWOHIN / 2007 / DV+DVD / 3:30 Min.
"Ich beginne mit Flucht und schlage den Weg nach Hause ein" - Ein experimenteller Film zum Thema Heimat.
ABEND UND MORGEN / 2007 / DV+DVD / 2:30 Min.
Der Tag schwindet und verhält noch einmal überm Gebirge, wendet sich um und sagt: "Ich kehre nicht wieder."
SKA /2007 / DV + DVD / 4:30 Min.
Bobby aus Chemnitz und Vladi aus Kasachstan sind Freunde und machen zusammen Musik.

CALVAIRE / 2007 / DV + DVD / 11:30 Min.
Bilder aus der Bretagne
vom Calvaire in Guimiliau und vom Pardon in Locronan.
Calvaire – Buch der Erinnerungen, vor den Augen ausgebreitet. Die Geschichte
von Geburt, Leben und Tod Christi. Bildmassiv im Schatten der Kirche, Zeugnis
von Kunst und Frömmigkeit.

DOCUMENTA 12 - alle reden von Kunst / 2007 / DV + DVD / 30:00 Min.
Die Documenta ist eine internationale Ausstellung gegenwärtiger Kunstströmungen, die alle fünf jahre in Kassel stattfindet. – „Ich gucke mir die Sachen an und sage, gefällt mir oder gefällt mir nicht.“ – Das Publikum reagiert auf alles Mögliche.“ – Was macht Kunst zur Kunst?“ – Ich glaube, Kunst liegt im Auge des Betrachters.“ – Da will ich schon als Jünstler fordern und die Interpretation nicht so beliebig irgendwem überlassen.“ – Der Film ist ein Anstoß, selbst nachzudenken und Gespräche zu führen.
DAS LABYRINTH DES ANISH KAPOOR / 2007 / DV + DVD / 6:30 Min.
"Ein Loch in den Raum machen", aus der Tatsächlichkeit der Objektwelt in Räume des Immateriellen wechseln. Im Schaffen des Künstlers Anish Kapoor ist Material von zentraler Bedeutung, allerdings stets verbunden mit einer Idee von Präsenz und Spiritualität. Wir, die Betrachter überschreiten die Grenze und suchen, uns im Irrealen wieder zu finden.

DECOLLAGE / 2008 / DV / 4:30 Min.
Eine Decollage ist ein Bild, das aus zerstörten Materialien zusammen gesetzt ist.

TOPOGRAFIE / 2008 / DV + DVD / 4:00 Minuten
Fliegen über die Landschaft, eindringen, hinabstürzen und wieder aufsteigen.

TANGOSTUNDE / 2008 / DV + DVD / 12:00 Minuten
Gabi und Gustavo Gomez sind Tangolehrer. Tango ist zärtlich, traurig, leidenschaftlich. Tango kann wie ein Kampf sein. Und der Tango kann wieder versöhnen. Wir können uns hassen und können uns lieben. Der Tango ist wie das Leben.

SPIEGEL DER ZEIT / 2009 / DV / 4:30 Minuten
"Die Kraft der Wellen hält inne. Ein Windhauch genügt, damit das Schiff auf die Klippen prallt, den Gesang der Sirenen in seinen Segeln." - ein Filmgedicht. Bilder und die Sprache der Poesie treffen sich auf einer Ebene.
RHYTHMUS / 2010 / DV / 2:45 Minuten
Dynamik und Tempo der Stadt.
Rasende Höhe, stürzende Linien,
virtuelle Bilder, Voerbeifluten des Verkehrs und so träge zu Fuß.
PROMENADE / 2010 / DV / 3:32 Minuten
Filmbilder verwandelt -
wie in bewegte Malerei. Unstoffliche Wesen
flanieren, verfließen zu pulsierender Farbe.
ROLLHOLZ / 2010 / DV / 2:40 Minuten
Ein junger Skater holzt
mit seinem Rollbrett über die Gerätschaften
und erzeugt dabei rhythmische Geräuschmusik.